aac austrian association of cinematographers

Verband Oesterreichischer Kameraleute

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„Wir mussten viel herumschleppen“

Wiener Zeitung extra     Sa./So., 19./20. Dezember 2015

Seit 40 Jahren für den ORF tätig: Kameramann Gerald
Frey erinnert sich an zahlreiche Begegnungen auf der
ganzen Welt – von Bruno Kreisky bis Lady Diana.

Als er 1975 für den ORF als Kamerassistent zu arbeiten begann, war das Drehen noch ein Riesenaufwand. „Wir waren immer mit zwei Autos unterwegs“, sagt er, „zwei Fahrer, ein Kameramann, ein Assistent, der Tonmeister, ein Beleuchter und der Redakteur.“ Einer seiner ersten Einsätze führte ihn nach Lutzmannsburg, der Bürgermeister dort wartete mit der Blasmusik – und mit reichlich Wein. „Wenn der ORF kam, dann kamen die Götter.“
Der das sagt, heißt Gerald Frey und ist heute eine ORF-Kameramannlegende.
1960 schaute der heute 61-Jährige selbst zum ersten Mal in eine Glotze: „Mein Vater kaufte so ein Holzkasterl mit ovalem Bildschirm. Die Großmutter hat dann gleich mal hinten nachgeschaut, wo denn da die Bilder herkommen.“ Frey erinnert sich sogar, was damals Aufregendes gelaufen ist: „Blumendoktor Eipeldauer“. Kein Frühstücksfernsehen, sondern Vorabend. Und um 22 Uhr war schon wieder Schluss. Oh selige Zeiten.

Gerald Frey bei einem seiner früheren Einsätze. Foto: privatAlles im Rahmen 
Mit 13 bekam er die erste Kleinbildkamera, eine Voigtländer. Zusammen mit seinem Freund Hans Selikovsky, der später Niki Lists Kameramann werden sollte, sprachen sie Mädchen an, um sie zu fotografieren. Aber alles im Rahmen natürlich, denn die eigene Dunkelkammer, eingerichtet in einem Schrebergartenhäuschen, interessierte mehr. „Das war Magie“, sagt Frey mit strahlenden Augen. „Zu sehen, wie sich das Bild entwickelte.“
So einer musste natürlich auf die Wiener Filmakademie zu Regieprofessor Stummer, „dessen größte Leistung die Außenaufnahmen für den ,Förster vom Silbertannenwald‘ waren“ (so Freys vernichtendes Urteil). Daher wechselte er zum Fach Kamera, das er aber nicht abschloss. Stattdessen heuerte er bei der Firma Televis an, die dem ORF zuarbeitete, und filmte während der ersten sechs seiner nun 40 Jahre dauernden Karriere Beiträge für den Aktuellen Dienst.

Weiterlesen: „Wir mussten viel herumschleppen“

Der Verband Österreichischer Kameraleute aac lud  am 27. November gemeinsam mit der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler ins Künstlerhaus zur Podiumsveranstaltung 
FILM, MEDIEN, KUNST: ÜBERLEBEN - EINE UTOPIE? 

 

Die überaus gut besuchte Podiumsdiskussion, die der Verband Österreichischer Kameraleute (AAC) gemeinsam mit der Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler im Künstlerhaus veranstaltete, machte deutlich, dass die epidemische Prekarisierung der Arbeitswelt weit über Medien, Kunst und Kultur hinausgehend, zu einem schwerwiegenden gesellschaftspolitischen Problem geworden ist.

 

Hier ist der Videomitschnitt der Veranstaltung.

 {youtube}https://www.youtube.com/watch?v=6grlh04YhX4{/youtube}

{youtube}https://www.youtube.com/watch?v=7xw4s60-rVE{/youtube}

{youtube}https://www.youtube.com/watch?v=oBCchrixhvQ{/youtube}

{youtube}https://www.youtube.com/watch?v=_rr6UuPruDQ{/youtube}

{youtube}https://www.youtube.com/watch?v=CAxopx_fkGk{/youtube}

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Krise AAC Magazin 8-1983

 

ZUM THEMA

KRISE - ein vielstrapaziertes Wort. Dennoch, angesichts des derzeitigen Arbeitslosenstandes von über 60 Prozent in der österreichischen Filmbranche kann man die katastrophale Situation nicht anders umschreiben. Der neue österreichische Film (eine schwere Spätgeburt mit endlosen Wehen) liegt im Koma.
Warum?
Von der Filmkrise im internationalen Bereich und vom "Kinosterben" ist längst keine Rede mehr. Immer wieder füllen neue Superlativen die Filmseiten der Tageszeitungen. Der weiße Hai ist nur mehr ein kleiner Goldfisch im Vergleich mit E.T. Die Herstellungskosten mancher Filme wie z.B. "Der dunkle Kristall", "Tron" usw. übersteigen das Vorstellungsvermögen vieler Ölscheichs bei weitem. Ja, und Öl haben wir in Osterreich bestimmt nicht zu viel. Die paar Tröpfchen, die uns für den Film bleiben, reichen kaum zum Schmieren der Kameras. Umso bemerkenswerter erscheint die Tatsache, daß der bescheiden lebende Film aus Ländern mit Förderung durch staatliche Subventionen beachtliche Erfolge und internationale Anerkennung zu verzeichnen hat. Kaum haben wir in Österreich eine Filmförderung nach jahrelangem harten Kampf durchgesetzt, kaum gibt der neue österreichische Film deutliche Lebenszeichen mit Filmen wie "Sei zärtlich, Pinguin", "Die Erben", "Karambolage" usw., schon stecken wir wieder in einer Krise.

Doch es ist eine ganz andere Art von Krise als man vielleicht denken mag.

Weiterlesen: AAC Mitteilungsblatt 8-1983

 

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MITTEILUNGSBLATT DES VERBANDES

ÖSTERREICHISCHER KAMERALEUTE

 

AUS DEM INHALT:

RÜCKBLICK AUF 10 JAHRE AAC UND AUSBLICK

6. JUNI: FESTVERANSTALTUNG "ZEHN JAHRE VERBAND ÖSTERREICHISCHER KAMERALEUTE"

DAS NEUE NEGATIVMATERIAL 7292

WIE ARBEITET EINE STEADICAM, WIE BEDIENT MAN SIE?

Weiterlesen: AAC Mitteilungsblatt 1986