aac austrian association of cinematographers

Verband Oesterreichischer Kameraleute

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Liebe Kollegen!


Wir haben in den letzten Vorstandssitzungen mehrmals über das Problem der sinnvollen Mitgliederinformation diskutiert. Veranstaltungen und persönliche Gespräche reichen nicht aus, um wichtige Nachrichten allen Mitgliedern rasch zukommen zu lassen. Seit rund einerm Jahr haben wir unser mediales Instrument – die Verbandszeitschrift - ruhen lassen; unter anderem aus wirtschaftlichen Überlegungen. Die Idee der teilweisen Finanzierung durch fördernde Mitglieder, über tariffreie Nutzung von Raum in der Verbandszeitschrift für Werbung, war nicht durchzusetzen. Die Abgaben und Steuern dafür hätten nahezu alle fördernden Beiträge wieder aufgefressen.


Angesichts dieser Tatsachen hatten wir beschlossen, ganz auf Werbung zu verzichten. Da aber bei einer reinen Kostendeckung aus Beiträgen der Offset-Druck durch die kleine Auflage viel zu teuer gekommen wäre, haben wir letztlich dem Fotokopierverfahren den Vorzug gegeben.


Weiters schien uns für eine reine Informationsübermittlung die zeitschriftenartige Form zu hochgestochen - zumal das Zwänge mit sich bringt, die ein fulltime profi team erfordert hätten, um wirklich allen Ansprüchen gerecht zu werden.


Andererseits scheint es nicht opportun, ganz auf eine Druckschrift zu verzichten, die Leistungen, Erfolge, Aktivitäten sowie persönliches und statistisches von Mitgliedern und Verband dokumentieren soll. Wir haben uns daher zu folgender Vorgangsweise entschlossen: Aussendungen mit informativem Charakter werden in ungebundener Form vervielfältigt, zu gegebenen Anlässen versandt. Um den Verband nach außen hin entsprechend präsentieren zu können, wird dann in größeren Zeitabständen eine aufwendigere Broschüre herausgegeben, die für uns alle einen wirkungsvollen Werbeeffekt haben soll.


Betreuen soll diese redaktionellen Arbeiten neben den bisherigen ehrenamtliche Mitarbeitern ein Profi: Kurt Frischler, den wir dafür gewonnen haben, ist seit 35 Jahren in der Tagesjournalistik tätig, war Chefredakteur einer Tages- und mehrerer Wochenzeitungen und hat sich auch als Schriftsteller und Sachbuchautor einen Namen gemacht. '



RÜCKBLICK AUF ZEHN JAHRE "AAC"

UND AUSBLICK


Werte Kollegen!

Das Jahr 1976 ist für uns von besonderer Bedeutung, denn in diesem Jahr feiert unser Verband seinen zehnten Geburtstag. Mit seiner Gründung am 7. April 1976 entstand die erste Berufsvereinigung Filmschaffender nach dem zweiten Weltkrieg in Österreich.


Schnittmeister, Tonmeister, und schließlich auch die Regisseure, folgten unserem Beispiel, sodaß heute nahezu alle Filmschaffenden in Berufsverbänden organisiert sind.


In diesen zehn Jahren war der Verband österreichischer Kameraleute nicht untätig. Durch den massiven Druck, den wir auf unsere Fachgewerkschaft ausübten, gelang es, unfähige Funktionäre abzuwählen und durch Kollegen unseres Vertrauens zu ersetzen. Das Ergebnis unserer Bemühungen war ein nach vielen Jahren wieder für alle Bereiche geltender und·praktikabler Kollektivvertrag, der den Zustand der Rechtlosigkeit für alle freischaffenden Arbeitnehmer der Filmbranche beendete.


Ein großes Anliegen der Filmbranche war die Schaffung von Berufstiteln. Der VÖK hat hier für seinen Bereich in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft Berufsbilder geschaffen, die von Arbeitnehmer, wie Arbeitgeberseite gleichermaßen angenommen wurden. Auch an den Berufsbildern anderer Sparten, wie Schnitt, Produktion und Regie, haben wir redaktionell mitgearbeitet.


Im Jahre 1977 haben wir eine Broschüre herausgebracht, die den Titel "Film und Filmschaffende in Österreich" trug. Es handelte sich dabei um die erste Gesamtdarstellung des heimischen Filmschaffens zum damaligen Zeitpunkt, sowie um einen Entwurf eines für unser Land möglichen Systems einer Filmförderung • In der Folge wurde diese Publikation zum Standardwerk für alle Kulturpolitiker, Funktionäre und Beamten, die sich mit Filmpolitik beschäftigen: Wer das heutige Filmförderungsgesetz sowie sämtliche flankierenden Maßnahmen mit jenen Vorstellungen vergleicht, welche der Verband in der oben erwähnten Broschüre präsentierte, wird eine weitgehende Ubereinstimmung feststellen können. Man kann daher ohne Selbstüberschätzung sagen, daß der Verband österreichischer Kameraleute zum Miturheber des Filmförderungs- Gesetzes wurde.


Es ist daher sicher kein Zufall, daß ein Kollege aus unseren Reihen zum Geschäftsführer des Filmförderungs-Fonds ernannt wurde. Diese Zusammenhänge erklären, warum der Verband bei Politikern aller Couleurs einen so hohen Stellenwert besitzt und in sämtlichen filmtechnischen Fragen kontaktiert wird.


Die Arbeitslosenmeldung ist Teil, des beruflichen Alltags eines jeden Kollegen, der freischaffend in der Filmbranche tätig ist. Nach mehreren Gesprächen mit dem zuständigen Arbeitsamt gelang es, die spezifische Situation unseres Berufs zu erklären, was wesentliche Erleichterungen für alle Kollegen (auch für Schnittmeister) zur Folge hatte.


Das Jubiläum unseres Verbandes soll jedoch nicht nur dazu dienen, das Weihrauchfaß zu schwenken. Wir wissen sehr genau, daß die Situation des österreichischen Filmschaffens auch 1986 alles andere als rosig ist, und daß einem Angebot an möglichen Arbeitsplätzen ein Uberangebot an arbeitswilligen Kollegen gegenüber steht. Die Aufträge an die Filmwirtschaft gehen zurück; der ORF als nahezu einziger Auftraggeber diktiert Preise und Auftragsbedingungen, der Druck auf die Filmschaffenden hat sich verschärft. Gerade in einer' solchen Situation ist eine Vereinigung wie der Verband österreichischer Kameraleute von besonderer Bedeutung, da nun aus der Kommunikation der Kollegen untereinander die beruflichen Probleme jedes Einzelnen herausgearbeitet werden können, wodurch erst ein solidarisches Verhalten entstehen kann.


Solidarität, liebe Kollegen, ist daher auch das Gebot der Stunde!

Wenn ich mir als Obmann unseres Verbandes anläßlich unseres zehnjährigen Bestehens etwas wünschen dürfte, so wäre dies: Mehr Solidaritätsbewußtsein zwischen uns allen, als dies bisher der Fall war. Weiters würde ich mich freuen, wenn die Fortbildungsangebote des Verbandes, welche sich in unseren Veranstaltungen manifestieren, mehr als bisher von der Kollegenschaft genützt würden. Bedenkt bitte doch, daß in Zukunft nur der Kameramann mit entsprechendem Wissen und Allgemeinbildung eine Chance auf eine kontinuierliche Berufsausbildung haben wird!


Zum zehnten Geburtstag des Verbandes hat der Vorstand, wie Ihr seht, beschlossen, unsere Zeitung in neuem Gewande wieder aufzulegen. Wir laden alle ein, mit eigenen Beiträgen dem Blatt die gewünschte Vielfalt zu geben. Als Organ der Kommunikation wie auch als Visitkarte unseres Verbandes soll unsere Zeitung Problemstellungen, Entwicklungen sowie Neuigkeiten, welche für den Kameramann von Bedeutung sind, allen Mitgliedern, wie auch interessierten Außenstehenden näher bringen.


In diesem Sinne fordere ich euch, liebe Kollegen, auf, den Verband auch für die Zukunft als Instrument der Interessenformulierung zu betrachten, welche gegebenenfalls die spezifischen Anliegen unseres Berufes zur Durchsetzung bringen kann. Darüber hinaus aber bedeutet die Aufnahme in den Verband österreichischer Kameraleute, daß der, dem sie zuteil wird, auch offiziell die Anerkennung als qualifiziertes Mitglied unseres Berufsstandes erfährt.


In einer desolaten Filmwirtschaft wird der Verband a priori sicherlich, genau wie alle anderen in Frage kommenden Vereinigungen, keine Arbeitsplätze schaffen können, aber je stärker er ist, desto eher kann er Zustände, die für uns alle, die wir in dieser Branche arbeiten, unhaltbar und unerwünscht sind, verändern: Diese Erkenntnis wird und soll uns in den nächsten zehn

Jahren leiten.


Kurt Brazda


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Liebe Kollegen!

Denkt an die offizielle Mitgliederliste!

Dieser Ausgabe liegen zur Erinnerung an jene, die es betrifft,

Zahlkarten bei.

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6. JUNI: . FESTVERANSTALTUNG "ZEHN JAHRE VERBAND ÖSTERREICHISCHER

KAMERALEUTE"


Im Rahmen einer Festveranstaltung wollen wir am 6. Juni das zehnjährige Bestehen unseres "Verbandes österreichischer Kameraleute (AAC)" feiern und dabei Rechenschaft geben, was wir in diesem Dezenium erreicht haben. Die Feier wird beim Heurigen "Fuhrgasslhuber" in Neustift am Wald 68, 1190 Wien, stattfinden. Beginn um 17 Uhr 45.

Im Rahmen der Festversammlung wird erstmals der "Preis des

Verbandes österreidhischer Kameraleute"

"DER GOLDENE KADER"

vergeben, der die beste Kameraleistung bei einer österreichischen Produktion auszeichnen soll. Die Auszeichnung wird in zweifacher Weise, ohne daß zwischen diesen beiden Wertungen ein Unterschied gesehen werden soll, verliehen werden, und zwar:

a) für Kameraleistungen bei Spielfilmen und TV-Spielen; und

b) für Arbeiten an Dokumentationen, TV-Feature und Industriefilm•


Eine Trennung zwischen Arbeiten für Film einerseits und TV

andererseits wird nicht gezogen.


Die Jury besteht aus dem Vorstand des "Verbandes österreichischer

Kameraleute", sowie einer Cutterin.


Die Beiträge, die bis zum 21. April einzureichen waren, wurden vorgeprüft. In die. engere Wahl kommen je fünf Arbeiten. Es sei ausdrücklich festgehalten, daß allein schon diese Nominierung unter die fünf besten Arbeiten eine Ehrung darstellt.


Die Verleihung des "Goldenen Kaders" wird während der Festversammlung am 6. Juni erfolgen. Die zu verleihende Plastik, eben der "Goldene Kader", ist von Bildhauer Kurt Ingerl entworfen worden.


Der "Goldene Kader" wird ab nun jedes zweite Jahr vergeben.


DAS NEUE KODAK NEGATIV-MATERIAL 7292


Vor e1n1gen Wochen hat unser Verband allen interessierten Fachleuten das neue 16 mm-Material "Eastman Color 7292" von Kodak vorgestellt. Die gute Qualität dieser neuen Emulsion hat sich auch bei Probeaufnahmen bestätigt: Das Material erlaubt mit einem Minimum an Licht natürliche, stimmungsvolle Bilder.


Es zeigt sich, daß kein Grundlicht mehr nötig ist. Das Material 7292 erspart natürlich nicht die Ausleuchtung an sich, sie wird aber im Aufwand etwas geringer.


Was die Empfindlichkeit anlangt, muß man das neue Material erst ins Gefühl bekommen, sonst wird das Bild möglicherweise heller als gewünscht - Uberbelichtung ist leicht möglich.


Das Material 7292 soll das alte, bekannte 7294 ersetzen. Wohl war das alte Material genauso empfindlich, doch war es wesentlich grobkörniger bei flacher Belichtungskurve. Das neue Material 7292 hingegen ist wesentlich feinkörniger und seine Belichtungskurve steiler, aber nicht so, daß die Aufnahmen zu hart werden.


Ein Testfilm, der von uns gedreht wurde, und der bewußt extreme

Situationen aufnahm, zeigte, was dieses neue Mater1al zu bringen

vermag.


Es ist nunmehr möglich, das neue Material 7292 mit dem niedrig empfindlichen 7291 zu mischen, ohne daß ein Qualitätsverlust entsteht.


Die Veranstaltung von Kodak war gut besucht: Kameraleute, Regisseure, Produzenten, sowie Vertreter von Kopierwerken und vom ORF waren erschienen.



WIE ARBEITET EINE STEADICAM?

WIE IST SIE ZU BEDIENEN?


AAC sprach mit dem Kameratechniker Walter Köhler, dessen Spezialgebiet die Arbeit mit dem neuen Steadicam System ist.


AAC: Was versteht man unter Steadicam?


Walter Köhler: Steadicam ist ein Kamerasystem, dessen Besonderheit darin besteht, daß die Kamera am Körper, in einer Art von Korsett, und mit einem Gelenkarm versehen, getragen wird. Sie hat, soferne man eine 16 mm - Aaton bzw. eine SR verwendet, ca. 25 kg Gewicht; verwendet man eine schwerere Kamera, etwa eine 35 BL oder eine Moviecam, dann wird das Gewicht bei etwa 35 kg liegen. Man könnte das, was die Steadicam leistet, mit einem "Schweben" der Kamera bezeichnen.


AAC: Ersetzt diese neue Art der Karneraaufhängung die üblichen Befestigungen wie Stative, Kamerawagen, Elemack, Kran, etc?


Walter Köhler: Es ist richtiger, von "Ergänzung" zu reden. Man kann mit der Steadicam Aufnahmen machen, die weder mit einem Schienenwagen noch mit einem Kran möglich sind. Die bisher üblichen Aufhängungen haben ihre Grenzen: Man kann damit auf keinem Pferd reiten. Die Steadicam ist dazu sehr wohl in der

Lage.


AAC: Kann jeder Kameramann sofort mit einer Steadicam umgehen?


Walter Köhler: Im Prinzip müßte es jeder können, sofern er körperlich in der Lage ist, 25 bis 30 kg mitzutragen: Die Kamera ist ja am Körper montiert, und ein einigermaßen sportlicher Typ wird dennoch leicht damit zurechtkommen. Mit anderen Worten: Ein bißchen durchtrainiert muß ein Steadicam-Träger schon sein.


AAC: Kann man sagen, daß man dazu, wie bei einem Sportgerät, eine Art Spezialtraining braucht?


Walter Köhler: Man darf von Beginn an nicht den Fehler machen, die Kamera mit Gewalt festzuhalten, oder gar gegen die Bewegung der Kamera arbeiten. Man muß die Kamera vielmehr ganz ruhig auch während der Bewegung am Körper tragen: Das aber ist eine Trainingssache.


AAC: Wie ist es möglich,daß die Kamera, wenn man sich selbst bewegt, dennoch neben dem Körper des Kameramannes ruhig "schwebt"?



Walter Köhler: Die Kamera wird über das Korsett getragen und hängt auf einem zweigeteilten Arm, der aus einem Gelenk mit Stahl federn besteht. Diese Federn kompensieren das Gewicht bzw. den Zug der Kamera. Sie schwebt gleichsam neben dem des Kameramann. Natürlich hat man die Möglichkeit, durch Anheben oder Senken den Bildausschnitt bzw. die Bildkomposition zu bestimmen. Als Normallage gilt für die. Steadicam das Tragen in Augenhöhe, bzw. in Sichthöhe. Das Ganze funktioniert dadurch, daß die Kamera. an einem Waagebalken hängt, dessen Gegengewicht der menschliche Körper ist. Die Hauptbelastung des Gewichts liegt im Beckenbereich, man wird an die Hulahop-Reifen und an das,Hulahula-Tanzen erinnert...


AAC: Wie kann man das Bild sehen, wo die Kamera doch neben dem Körper des'Kameramannes schwebt?


Walter Köhler: Man sieht das Bild nicht mehr durch das Okular, sondern es wird über eine Videokamera ausgespiegelt. Der Kameramann sieht dann das Bild wie bei einer E-Kamera oder einer Studiokamera in einem kleinen, lichtstarken Monitor. Der Monitor hat einen sehr großen Kontrastumfang, sodaß man auch bei direkter Sonneneinstrahlung drehen kann. Wie bei einem Leichtathleten schwingt der Körper des Kameramannes - und genau das gleicht die am Körper hängende Steadicam aus - das Bild bleibt ganz ruhig.


AAC: Sollte ab nun jeder Kameramann, um sein Handwerk zu vervollkommnen, mit einer Steadicam arbeiten können, oder würden Sie es so sehen, daß sich einige Kollegen darauf spezialisieren, um dann in jenen Filmen eingesetzt zu werden, in denen die besondere Eigenschaften der Steadicam gebraucht werden?


Walter Köhler: Es ist notwendig, ständig mit der Steadicam zu arbeiten, damit man das Gefühl dafür nicht verliert. Man muß quasi stets im Training sein. Daraus ergibt sich, daß es zweckmäßig ist, sich erst dann, wenn ein konkreter Fall vorliegt wenn .also in einem Film Szenen mit Steadicam zu drehen sind, Verfolgung 'über enge Treppen, über Stiegen etc. - daß man sich erst dann mit dem Problem Steadicam auseinander setzt und zu "trainieren" beginnt. Falsch wäre es freilich, zu glauben, daß man sich die Ausrüstung einfach umhängt und drauflos drehen kann. Die Folge könnte ein Mißerfolg sein, und nichts wäre dann falscher, als der Steadicam die Schuld zu geben.


AAC: Sollte man also Spezialisten heranbilden?


Walter Köhler: Ja, denn nicht jeder Kameramann kann sich auf Steadicam spezialisieren! Es ist einfach vernünftiger, wenn sich einige Kollegen mit der Steadicam vertraut machen, die dann eben gezielt eingesetzt werden können, wenn es etwa einen Verfolgungslauf gibt, oder eine Hetzjagd durch die Gäßchen von Venedig: Da könnten diese Spezialisten ihre Fähigkeit zur Geltung bringen.

Ich glaube übrigens, daß es wichtiger ist, daß die Kameraleute, die bei uns arbeiten, wissen, wo, wie und wann Steadicam eingesetzt werden kann.


AAC: Kurt Brazda