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Verband Oesterreichischer Kameraleute

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Der Diagonale Preis für die beste Bildgestaltung Spielfilm (gestiftet vom aac und VDFS) wurde heuer an Thomas Kiennast, aac für "Das finstere Tal" vergeben.

 

Jurybegründung:
Wir zeichnen einen Künstler aus, dem es mit seiner Kameraarbeit gelingt, die Ikonographie des Westerns in die Alpen zu versetzen. Seine gewaltige Bildsprache vermittelt die Kälte und die Enge des Tals, in dem dieser Film angesiedelt ist. Mit modernster und kreativ eingesetzter Bildtechnik visualisiert der Kameramann in beklemmender Weise die archaische Lebenswelt der Bewohner/innen eines abgeschiedenen Bergdorfes im Winter. Er trägt damit zu einem überwältigenden Genrefilm bei.

 

Der Diagonale Preis für die beste Bildgestaltung Dokumentarfilm (gestiftet vom aac und VDFS) ging an Jörg Burger und Attila Boa für "Das große Museum".

 

Jurybegründung:
Für ihre Geduld und den Respekt abzuwarten bis die kleinen Dinge passieren, für ihr Tempo, wenn Schnelligkeit verlangt wird und für ihre Sorgfalt im Umgang mit rivalisierenden Bildern verleihen wir den Preis an Joerg Burgers und Attilas Boas wundervolle Kameraarbeit.

 

Herzliche Gratulation den Gewinnern!!!

 

KÜNSTLERHAUS IM STADTKINO / STADTKINO IM KÜNSTLERHAUS – KIS / SIK 


Lange bevor es den Begriff „Programmkino“ überhaupt gab, war das Künstlerhauskino der erste und einzige Ort in Wien, wo man die Avantgarde des Laufbilds in Verbindung mit Filmkunst „vom Feinsten“ zu sehen bekam. Die Filme der Nouvelle Vague mit ihrer spröden manchmal verstörenden Bildsprache sowie die cineastischen Seelenlandschaften des menschliche Abgründe auslotenden Ingmar Bergmann, die im Künstlerhaus Kino erstmalig in Österreich zu sehen waren, führten zu so manchem Skandal beim bürgerlich-konservativen Kinopublikum der Stadt. 
Die Auf- und Umbrüche in der rasanten Dynamik der „10. Muse“, wie der Film damals genannt wurde, haben die Künstler/innen des Hauses immer schon fasziniert, was sich in einer mutigen Programmierung abseits des damals bereits existierenden Mainstreams niederschlug. Besonders die legendären Matineen, die nach einer längeren Unterbrechung von der Filmsektion in den 1980ern wieder aufgenommen wurden, boten einerseits heimischen jungen Filmschaffenden die erste Chance wahrgenommen zu werden, andererseits wurden immer wieder cross over Arbeiten von interdisziplinär tätigen Künstler/innen gezeigt, die, gerade weil sie nicht einzuordnen sind, neue Perspektiven und Rezeptionsmuster hervorbringen. 
Genau hier dockt die neue Veranstaltungsreihe

KÜNSTLERHAUS IM STADTKINO / STADTKINO IM KÜNSTLERHAUS (KIS / SIK) an, welche die Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs, Künstlerhaus (Kurt Brazda, Hubert Sielecki) in Zusammenarbeit mit dem Stadtkino im Künstlerhaus programmiert. 

Jeden 1. Dienstag im Monat erwartet ab nun das Publikum ein cineastisches Kinoerlebnis, das Wahrnehmungshorizonte in Frage stellt, verschiebt und manchmal auch sprengt. Vor allem (aber nicht nur) wird der Kurzfilm in jeder nur denkbaren Form als aphoristisches künstlerisches Statement in den Fokus gerückt. 

Demgemäß beginnt die Reihe am Dienstag den 1. April 2014 mit der Präsentation der nominierten bzw. preisgekrönten österreichischen Kurzfilme des Österreichischen Filmpreises 2013 und 2014 der Akademie des Österreichischen Films.


Begrüßung und Vorstellung der Filmemacher/innen:
Marlene Ropac, Geschäftsführung der Akademie des Österreichischen Films und Kurt Brazda, Regisseur (Gründungsmitglied der Akademie des Österreichischen Films)
 
19:00 Uhr: Kurzfilme Österreichischer Filmpreis 2014 
ERDEBEERLAND, Florian Pochlatko (AT, 2103, 33 Min.) - Bester Kurzfilm - Österreichischer Filmpreis 2014 
SPITZENDECKCHEN, Dominik Hartl (AT, 2012, 26 Min.) 
TRESPASS, Paul Wenninger (AT, 2012, 11 Min.) 

21:00 Uhr: Kurzfilme Österreichischer Filmpreis 2013 
366 TAGE, Johannes Schiehsl (AT, 2011, 12 Min.) 
HATCH, Christoph Kuschnig (AT, 2012, 19 Min.) 
UNSER LIED, Catalina Molina (AT, 2012, 30 Min.) - Bester Kurzfilm - Österreichischer Filmpreis 2013 


Am Dienstag dem 6. Mai 2014 ist der mehrfach preisgekrönte Animationsfilmer Jochen Kuhn (Professor an der Filmakademie Ludwigsburg, Deutscher Kurzfilmpreis in Gold, 2013) zu Gast und präsentiert in zwei Programmen seine außergewöhnliche und suggestive Betrachtung der Welt. 

Im Juni 2014 zeigt das Stadtkino im Künstlerhaus dann eine Auswahl von filmischen Arbeiten, die in den Jahren von 1962 bis 2012 an der Universität für Angewandte Kunst in Wien entstanden sind. Dabei wird ganz deutlich, dass speziell diese österreichischen Künstler/innen immer wieder subversive Impulse gesetzt haben, welche die Sehgewohnheiten radikal veränderten.

Der Fachverband der Film- und Musikindustrie zur Speicherabgaben-Diskussion: Jetzt bitte sachlich diskutieren!


Die nahezu zeitgleichen Ankündigungen des Justizministers Herrn Dr. Wolfgang Brandstetter und des Kanzleramtsministers für Kultur und Medien, Dr. Josef Ostermayer, in der kommenden Urheberrechtsgesetznovelle die von der Kunst- und Kulturwirtschaft geforderte Erweiterung der Leerkassettenabgabe auf digitale Speichermedien vorsehen zu wollen, hat leider zu den erwarteten Schnellschuss-Reaktionen der Opposition und der Konsumentenseite - vertreten durch die Arbeiterkammer (!) - geführt.

Einmal mehr wurden Argumente aus dem Fundus gezogen, die sich bereits in der Endphase der Diskussion der vergangenen Legislatur-Periode als falsch heraus gestellt haben.

Die Tatsache, dass aufgrund des am 17.12.2013 entschiedenen positiven Erkenntnis des Obersten Gerichtsshofes (Rs 4 Ob 138/13t) viele Handelsunternehmen die Speicherabgabe längst schon einbehalten, hat nicht dazu geführt, dass die Märkte für diese Digitalspeichermedien eingebrochen sind, Die längst obsoleten Horrorsummen, die 2014 vor allem aus einer Plattform der Digitalwirtschaft im Zusammenhang mit der Speicherabgabe kolportiert wurden, haben sich längst als Falschmeldung erwiesen.

Das Erkenntnis des OGH in der Rechtssache Austro Mechana gegen Hewlett-Packard gibt endlich die Chance, das Thema auf einer sachlicheren Ebene zu behandeln. Durch dieses Urteil des Obersten Gerichtshofes und die dort vorgesehene Rückverweisung an den Gerichtshof erster Instanz, haben sich die rechtlichen Rahmenbedingungen im Sinne der Argumentation der Kulturwirtschaft bestätigt.

So hat doch der oberste Gerichtshof eindeutig bestätigt, dass Festplatten dem Grunde nach in die Leerkassettenvergütung einzubeziehen sind und die Multifunktionalität der einbezogenen Medien den grundsätzlichen Anspruch der Rechteinhaber auf "gerechten Ausgleich" nicht verhindern kann.

Wenngleich davon auszugehen ist, dass dieses Verfahren weiter geführt wird, wäre es nun sicher im Interesse der hauptbeteiligten Gruppen - also der Gesamtvertragspartner - Vorschläge und Lösungen zu erarbeiten, die sowohl den hinlänglichen begründeten Ansprüchen der Rechteinhaber Rechnung tragen, als auch den berechtigten Wünschen des Elektrohandels nach einer langfristig berechenbaren Basis für die zu leistenden Vergütungen. Guten Willen vorausgesetzt müsste sich hier ein vernünftiges Ergebnis finden lassen. In Deutschland hat sich gerade (am 27.1.2014) durch eine Einigung der Verwertungsgesellschaften mit dem Hightech-Verband BITKOM über die Höhe urheberechtlicher Abgaben für Computer gezeigt, dass tragfähige Kompromisse möglich sind, die "Unternehmen und Verbrauchern Rechtssicherheit für die kommenden Jahre" bieten (so BITKOM GF Rohleder)

Die atemlosen Reaktionen - in wessen Interesse immer? - von Teilen der Opposition, der jungen SP und der Konsumentenschutzfraktion der eigentlich im Arbeitnehmerinteresse tätigen AK (sind Kunstschaffende keine Arbeitnehmer?) führen weiterhin nur dazu, dass berechtigte Einnahmen der Künstler aus der Privatkopie geschmälert werden und die unsichere Situation hinsichtlich vergangener und zukünftiger Ansprüche aus der Leerkassettenvergütung für die betroffenen Wirtschaftskreise in die Verlängerung geht.

Dem Kanzleramtsminister Dr. Ostermayer und Justizminister Dr. Brandstetter ist für die klare Iniatiative zu danken; die kommende Urheberrechtsnovelle muss in ihrer Gesamtheit sachlich und umfassend diskutiert werden. 

 

 

Fachverband der Film- u. Musikindustrie Zur Pressemappe

Rückfragehinweis: Dr. Werner Müller
Fachverband der Film- und Musikindustrie
Film and Music Austria
Wiedner Hauptstraße 63
1045 Wien
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Mobil: +43 (0) 664/544 72 58
Tel.: +43 (0) 5 90 900-3012
Fax: +43 (0) 5 90 900-276
www.filmandmusicaustria.at

Der aac begrüßt ebenfalls DIE INITIATIVE DES MINISTER OSTERMAYER. 

 

Medieninformation: Die Akademie des Österreichischen Films begrüßt die Festplattenabgabe

 

Wien, 19.02.2014 Die Akademie des Österreichischen Films begrüßt ausdrücklich die von Minister Josef Ostermayer angekündigte, längst überfällige Einführung der Festplattenabgabe in Österreich.

In Österreich wird die Urheberrechtsabgabe als Anteil des Warenpreises bereits seit geraumer Zeit von einem Großteil des Handels eingehoben, jedoch mangels einer Abgabenklärung nicht an die Künstler/innen weitergegeben. Dies erfolgt währenddessen mittels der Festplattenabgabe schon seit Jahren in einer Anzahl europäischer Länder.

Eine Diskussion über eine Neugestaltung von Verwertungsgesellschaften kann nicht dazu missbraucht werden, den Künstler/innen weiterhin ihre Urheberrechte zu entziehen. Eine Nichtanerkennung dieser Urheberrechte ist pauschal künstler/innenfeindlich.

Je länger eine entsprechende Vergütung ausbleibt, umso länger bleibt künstlerisches Schaffen auf diesem Wege unentgolten und die keineswegs rosige Existenzgrundlage vieler Künstler/innen wird weiter geschmälert.

 

Die Präsidentschaft Ursula Strauss und Stefan Ruzowitzky

für die Akademie des Österreichischen Films

 

 

bernhard-schärflBernhard Schärfl ist  nach kurzer schwerer Krankheit viel zu früh von uns gegangen.
Wir sind  zutiefst betroffen! Er war nicht nur ein überaus renommierter  Autor, sondern ein ganz besonders liebenswerter Mensch. Bescheidenheit gepaart mit  Kompetenz und Haltung  zeichnete ihn aus, Attribute die in dieser Kombination in unserer Branche  alles andere als selbstverständlich sind.
Er war darüberhinaus ein ausgezeichneter Lehrer, der sich intensiv für seine Studenten eingesetzt hat. Er wird uns allen sehr fehlen......
 
Die Verabschiedung findet am 28.Februar um 13:00 auf dem Döblinger Friedhof statt. (siehe Parte)
 
 
 
 

Eine Stimme, die uns vertraut war. schweigt.
Ein Mensch, der uns lieb war. hat sich verabschiedet.
Was uns bleibt ist Liebe, Dank und Erinnerung.

 

Kreuz

Bernhard Schärfl
Autor
* 26. Februar 1952 † 8. Februar2014


Wir begleiten Bernhard auf seinem letzten Weg am 28.02.2014 um 13.00 Uhr
auf dem Döblinger Friedhof.


Du fehlst uns!


Für immer dein, für immer mein.
Ich bin so traurig, dass du nicht mehr da bist.
Doris

 

Mit mir fühlen unsere Tochter Judith. der Schwiegersohn, die geliebten Enkelkinder und die
Schwiegermutter.


Seine Brüder Christian, Johannes-Pius. Michael und ihre Familien.


Die Verwandten in Eisenstadt. Baden und lnnsbruck.

 


Danke für das Mitgefühl von Freunden und Kollegen.