Protokoll VS 03 /19

  1. Oktober 2019

 

Anwesend:, Kurt Brazda , Benny Epp , Judith Stehlik, Fabian Eder, Gaby Reisinger, Christine Ajayi, Michi Riebl

 

Stimmenübertragen an:

Gerald -> Judith

Deniz -> Astrid

Walter -> Fabian

Klemens, Claus, Bobo, Thea  -> Kurt

 

Wolfram -> Claus  ( der aber leider auch nicht da ist)

 

Begin 18:35

 

 

Mit den Stimmübertragungen stellt Astrid die Beschlussfähigkeit fest.

Kurt hat 4 Stimmen übertragen bekommen. Da jedoch bei der letzten Sitzung beschlossen wurde, dass jedes Vorstandsmitglied nur 2 Stimmen übertragen bekommen kann,- wird festgestellt, dass nur 2 dieser Stimmen gezählt werden können.

In Zukunft bitte bei Verhinderung und Stimmübertragung sowohl Astrid als auch die Person verständigen, die die Stimme übertragen bekommen soll. Die ist dann verantwortlich, dass sie nur 2 Stimmen übernimmt.

 

 

1.) Kurt Bericht Treffen mit Gewerkschaft / Gagen/Honorarkatalog

 

Kurt berichtet: im Künstlerhaus gab es ein Treffen mit allen  Kultur IGs + Leute von der Arbeiterkammer und Gewerkschaft

Thema war: gemeinsames Vorgehen im Sachen Sozialversicherung adaptiert auf die neuen Arbeitsverhältnisse

Danach gab es noch 3 Treffen im SPÖ Klub  (Kurt Brazda,  Maria Anna Kollman + Fabian Eder Dachverband, Meidlinger + Dürrer Gewerkschaft,  Kucharowits Seutz SPÖ,  Stauber  Vidaflex)

Ergebniss: Bald sollte ein Arbeitskreis unter der Schirmherrschaft der SPÖ, AK + Vertreter der Verbände + Gewerkschaft gemacht werden, um in der Sozialversicherung eine Lösung gefunden werden soll,

 

weiters möchte die Gewerkschaft (Younion) nun Angebot für Selbstständige EPUs machen

Eine Preisliste / Honorarkatalog soll für die verschiedenen Berufsgruppen erstellt werden (Etwas Ähnliches gibt es da bereits von den Musikern) – Kurt hat dort dargelegt, dass der aac das bereits schon mal gemacht hat, und verspricht, dass dieser aktualisiert an die Gewerkschaft weitergeleitet wird und so als Basis dienen kann.

 

Fabian ergänzt, dass damit die Erwartungen nicht zu hochschrauben sind, mit Meidlinger hat er festgestellt, dass schwieriges SV Gesetz existiert, das sehr schwer selbstständig und unselbstständig kompatibel ist  – es schwierig wird, hier auf der Gesetzesebene etwas durchzusetzen.

 

Michi: kann Gage festsetzten jedoch die SV ist unterschiedlich – Beim einen wird auf Basis des Einkommen versichert, beim anderen wird die Versicherung vom Gewinn gerechnet…

Fabian ergänzt: noch komplizierter wird es dann bei den Regelungen bei tageweisen Beschäftigungen und dessen Berechnung

wenn man Honorarkatalog (HK) in den KV aufnimmt, dann muss zwischen einer Arbeitsleistung und zB einer Equipmentmiete unterschieden werden

Honorarkatalog großes Thema: (wenn im KV), für wen gilt der HK , der hilft ja nicht wenn es ein Arbeitsverhältnis oder ein Vertragsverhältnis gibt mit jemanden der den KV nicht mitunterschrieben hat… (zB Private Sender oder andere gr Firmen, etc.)

 

Astrid: aber es könnte zumindest eine Argumentationshilfe sein … irgendwo muß begonnen werden

 

Kurt: Younion vertritt bereits den ORF / warum nicht auch für Privaten – Auch Klientel der Gewerkschaft

 

Fabian: KV gilt nicht für die, die nicht mitunterschrieben haben.

Erwartungen sollten nicht zu hochgeschraubt werden

 

Benny: sollte man da nicht 2 -3 Stufen höher beginnen? Damit es dann auch für alle gilt?

 

Fabian: loses Gespräch mit Müller / Idee den KV neuaufsetzten (aufgrund der anstehenden Urheberrechtsnovelle), sobald die neue Novelle kommt, wird das den KV verändern.

Wetterbildkameramann ist nicht gleich Dokumentarfilmkameramann, soll auf anders vergütet werden

 

Kurt: auch der Wetterkameramann verdient Wertschätzung

Michi: aber mit welchem Wert, und wer bestimmt den?

 

Fabian: es wird wahrscheinlich einen Mantel- KV inkl. urheberrechtl. Neuerungen /Bestimmungen geben, die monetäre Abgeltung dann in Abstufungen.

 

Kurt hat Claus gebeten HK auszurechnen, der hat seinen Steuerberater kontaktiert, und bittet noch um etwas Geduld, es wird noch ein bisschen dauern, bis der Honorarkatalog erstellt ist.

Fazit: Mail von Fabian/Dachverband auch von Kurt mitunterschrieben als Erinnerung an Meidlinger soll geschrieben werden,  damit  der Arbeitskreis demnächst eingerichtet wird.

 

2.) Bericht Imago Treffen Working Conditions Committee

Kurt: berichtet vom IMAGO working conditions committee – Treffen in Rom /ein-zwei  Treffen in Brüssel sind in  Vorbereitung

 

Arbeitsbedingungen auch international Thema: an die Initiative: 12on 12off / (von Haskell Wexler in USA auf die Beine gestellt)  wird sich Imago daran dranhängen

 

Michi wir haben 11 Ruhestunden!

Kurt: auch international werden Arbeitszeiten ignoriert

IMAGO arbeitet auf 2 Ebenen europ. und International…

 

Gaby: Frage an Michi, gibt es deiner Meinung nach weniger Arbeitzeit/Ruhestundenverletzungen in Deutschland?

Michi: es gibt keine Verletzungen was Ruhezeiten betrifft in Deutschland

Gaby: hat von Kameraassi gehört, der nach Deutschland ausgewandert sei, weil dort die Arbeitsbestimmungen eher als bei uns eingehalten werden……

 

Michi: Auch bei Gebhard / Soko wird eingehalten…. Rede nur von Spielfilm

Christine: in München halten sie sich auch dran,

Fabian: Maskenbildnerin hat nur gelacht, bei dem Steuerungsgruppentreffen zu we_do! von Michi Kreissl behauptet wurde, dass bei uns die Zeiten eh auch eingehalten werden. es gibt also hier durchaus unterschiedliche Wahrnehmungen.

Interessant ist jedoch eine Studie, die Briten gemacht haben, aus der hervorgeht, dass die Auswirkungen der schlechten Arbeitsbedingungen in der Filmbranche zu milliardenhohen Schaden führt, den sich die Produzenten antun…

Es sei die teuerste und schlechteste Art zu produzieren,

Fabian weist auch darauf hin, dass lt Meinung  der #we_do! Verantwortlichen die Bedingungen unter denen wir im Drehprozess arbeiten in jeder normalen Arbeitswelt als eine Krise bezeichnet werden würden! Nur um sich das mal vor Augen zu führen!

 

Michi: Versuche der alten Regierung 12 Stunden tag etc. .. das ging ja generell in die Richtung, wir sind dann kein Einzelfall mehr, das betrifft dann weit mehr ArbeitnehmerInnen

 

Fabian: der Unterschied ist jedoch nur, in der „Normalen“ Arbeitswelt kannst du mal 12 Stunden arbeiten, bist aber dann doch noch weiter angemeldet und versichert, bei uns hört die Anmeldung / nach diesen 12 Stunden auf…

 

Michi: alle Produzenten im Spielfilm heute haben dann drauf aufgepasst, dass es hier keine Verletzungen in der Anmeldepflicht kommt…

Astrid: ist das nicht auch den zuletzt stattgefundenen Kontrollen der SV geschuldet?.

 

In Deutschland wird Mittagspause abgezogen, sagt Michi

Es folgt eine Diskussion um die Arbeitszeitenregelungen in Ö

Fabian schaut im KV nach, in Ö wird die Mittagspause auch nicht als Arbeitszeit gerechnet

 

Astrid: zusammengefasst: das Problem der schlechten Arbeitsbedingungen ist international

 

Kurt berichtet noch: gerade wird das Mediaprogramm erneuert. Bei dem IMAGO Treffen in Rom wurde auch eine Liste mit Vorschlägen / Forderungen erstellt, was da in dem neuen Mediaprogramm als Richtlinien für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen stehen sollte.

Diese Liste wird den Leute in Brüssel, die den Entwurf gerade schreiben, vorgelegt, und sollte dann hoffentlich in die finale Version mitaufgenommen werden.

 

Gaby: Kontrolle? Wer kontrolliert das?

Fabian: auch in Ö gibt es Überlegungen, wie die Kontrolle da funktionieren könnte

aber dieser Alarm darf nicht dazu führen, dass Augenmaß verloren geht / Freiraum muss bestehen bleiben. – Es darf nicht alles ganz unterbunden werden.

 

Gaby: BKA geförderte Projekte waren immer Selbstausbeutung -Trotzdem entsteht was Tolles / Wichtig ist dabei darauf zu achten: Wie oft reicht jemand ein, (es sollte nicht als Geschäftsmodell dienen)

Gras wächst auf Beton!  damit Gaby bringt das Thema zum Abschluss

 

3.) Besprechung Veranstaltungen in Herbst

 

Astrid berichtet von den anstehenden Veranstaltungen:

 

4.Oktober:  #We_do! Workshop

Keine Anmeldung von AAC Mitgliedern bekannt – Astrid findet das schade

 

  1. Oktober Präsentation der Hoanzl DVD Edition Standard Edition

In Kooperation mit AAC

Gaby hat den gesamten AAC betreffenden Teil der Veranstaltung organisiert – herzlichen Dank!

Gaby berichtet:

10-12 Personen von aac werden wahrscheinlich bei der Präsentation anwesend sein.

20min Slot für den AAC auf der Bühne

Gespräch zum Thema Starke Bilder und was noch? Moderiert von Volker Gläser besprechen Petra Korner + Herman Dunzendorfer

Was ist unsere Arbeit, wo findet unsere Arbeit statt Preproduktion Dreh  Postproduktion

Künstlerische Entscheidungen aber auch soziale Skills, sollen Thema sein

Herangehensweise die person- und sozialisierungsabhängig sind / wichtig zu kommunizieren

Anforderung auch jenseits vom Set / Bildautor Bildautorin zu sein

Soll Wertschätzung bringen

 

Aufsteller vom aac wird vor Ort sein und  Postkarten / das pdf file der Druckversion liegt in dem Protokoll bei /Dasselbe Bild wird im Querformat während des Gesprächs auf der Leinwand projiziert.

Kurt hat die Postkarten seinen Studenten gezeigt und gut angekommen

 

  1. Oktober In Focus: Petra Korner – Visions of Cinematography

Veranstaltungsreihe setzt sich fort

Wieder im Metrokino 10 -17 Uhr 19. Oktober

Astrid bittet Kurt die Begrüßung zu übernehmen

 

Ankündigung der nächsten IN Focus Veranstaltung

In Focus 05 wird von Georg Geutebrück moderiert und Rainer Klausmann als Gast haben

 

  1. Dezember

Weihnachtspunsch mit VÖF

Astrid berichtet von der Anfrage des VÖF, ob wir wieder gemeinsam den Punsch ausrichten wollen – Wird einstimmig beschlossen.

Astrid berichtet, dass es letzte Mal recht teuer war, vielleicht könnte man das begrenzen mit einer bestimmten Summe oder nur Punsch ausschenken und alles andere muss selbst bezahlt werden. ???

Mit Norbert soll besprochen werden, wie begrenzt das Budget dafür sein soll?

Kurt fand das Essen nicht gut, das sollte besser sein

 

4.) neue Grafik

Astrid hat mit Gerald Kerkletz einen Leistungskatalog erstellt, was in Sachen Grafik / grafische Darstellung des aac verbessert werden soll. / das aac Logo selbst sollte beibehalten werden

Gerald hat Grafiker vorgeschlagen, die sehr interessiert wären, das zu machen.

Was wir dafür bezahlen können, sollten wir sagen, es gibt keinen Kostenvoranschlag…

Die Notwendigkeit die Grafik zu erneuern wird von allen gesehen und einstimmig beschlossen. – aber die Grafiker sollen sagen, was es kostet..

Michi meint auch er habe da kein Gefühl was sowas kostet, Astrid meint , das könnte von -bis sein.

Facit: Astrid wird Gerald bitten, nochmal nachzufragen, der Preis was es kostet, soll von den Grafikern kommen.

 

5.) Allfälliges:

Christine berichtet, dass Cmotion eine Plattform für AssistenInnen planen. Plattform abgekoppelt von der Firma soll Assistenten vernetzten und Tipps und Tricks ausgetauscht werden.  Eine Anfrage diesbezüglich wird von Cmotion an den aac kommen

Michi schlägt vor überhaut mal ein Update von technischen Anforderungen zu machen

Es tut sich viel die neuen verlangten Richtlinien sollen zusammengefasst werden  (HDR / Netflix bestimmungen etc)

Michi: Es gibt überhaupt immer größere Techn Anforderungen, es wird schwieriger diese herzustellen? Weniger Zeit für das Wesentliche… was sagt BVK dazu?

Christine schlägt einen Vortrag von Bavaria/ ARRI diesbezüglich  vor. Astrid bittet Christine in Stichwörtern die Themen zu sammeln und bei ARRI / Bavaria zu fragen.

 

Kurt: ergänzt noch Working Condition committe soll mit Interface zusammenarbeiten / IMAGO EU Call Programm für Trainingsprogramm / etc, ist eingereicht , falls es da Förderung / Zusage gibt, werden Kosten bezahlt. Falls keine Zusage kommt, müssten die Kosten für die von Committees bezahlt werden, so wie es bisher geregelt war ( nationale Verbände übernehmen die Flugkosten).

Kurt muss wieder nach Brüssel fahren, Frage, ob der aac die Flugkosten übernehmen würde

Einstimmig angenommen

 

Judith: meint, dass nun die Viennale Akkreditierung 50 Euro kostet. Fragt, ob da nichts zu machen wäre. Könnte sich da nicht VDFS / Wien beschweren?

Astrid berichtet, dass das bei vielen Festivals so ist. Auch Diagonale verlangt 25 Euro für die Akkreditierung. Fabian notiert sich das, und wird das in den Dachverband tragen.

 

Dann folgt noch eine lange Diskussion über das Juryproblem bei der Diagonale. Das soll in den nächsten Sitzungen wieder zum Thema kommen, damit da endlich eine praktikable Lösung gefunden werden soll.

 

Ende 20:00