Diagonale 2012 Preis für beste Bildgestaltung

//Diagonale 2012 Preis für beste Bildgestaltung

Bei der diesjährigen Diagonale wurde der Preis für die beste Bildgestaltung (gestifftet vom aac) an Gerald Kerkletz für ” Stillleben” und “Michael”/Spielfilm und an Jörg Burger für ” The Future´s Past – Creating Cambodia”/Dokumantarfilm von den Jurien des großen Diagonale Preises für Spiel- und Dokumentarfilm vergeben.

Wir gratulieren herzlich!

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(Gerald Kerkletz/Foto: Judith Stehlik) 

Die Begründung der Jury Spielfilm:

“Anhand zweier Filme, deren Temperatur unterschiedlicher nicht sein könnte, wird Gerald Kerkletz’ große Kunst sicht- und spürbar, den Menschen und ihrem Handeln Raum zu geben, ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, sie nie zu verraten. Sein Blick ist darin immer Komplize von Regie und Dramaturgie, gleichwohl eigenständig im besten Sinn. Warm ist der Blick in Stillleben, teilnehmend, ohne sich aufzudrängen, luftig, seine Figuren ins Offene führend. Er kann sich verdunkeln hin zu fast völliger Finsternis, im allerletzten – oder ersten – Licht des Tages. Während es in Michael kein Entkommen gibt: Abgeschlossene Räume sind hier auch die Bilder selbst, unbeirrt verzeichnend, was sich ereignet an alltäglichem Schrecken. Auch hier aber die grandiose Arbeit mit Licht, sei es das traurige Spiel einer Taschenlampe, die zum Gefährten des Kindes unter der Bettdecke wird, sei es die blanke, ausgestellte Nacktheit der oberen Räume – oder der schwindelerregende Nebel einer Skipiste. Wir verleihen Gerald Kerkletz den Diagonale-Preis Bildgestaltung des Verbandes Österreichischer Kameraleute gleichermaßen für seine Arbeiten Michael und Stillleben.”

Jury Spielfilm: 

Händl Klaus (Regisseur/Autor, AT)
Sven von Reden (Journalist, DE)
Nicole Reinhard (Direktorin/Kuratorin Stadtkino Basel/Bildrausch – Filmfest Basel/Kinemathek Le Bon Film, CH) 

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(Jörg Burger/Foto: Judith Stehlik)   

Die Begründung der Jury Dokumentarfilm:

“An zwei Orten verknüpfen sich in diesem Film persönliche Geschichten und große Geschichte, begleitet von einer Kamera, die ebenso intuitiv wie präzise, agil wie beharrend immer den besten Standpunkt, die richtige Distanz und die angemessene Bewegung findet, um neben dem wachen Blick auf die Personen auch einen eigenen filmischen Raum zu öffnen.”

Jury Dokumentarfilm:

 Marie-Pierre Duhamel Muller (Kuratorin/Filmkritikerin, FR)
Silvia Hallensleben (Journalistin, DE) Sophie Maintigneux (Kamerafrau/Bildgestalterin, FR/DE) 

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(Sophie Maintigneux/Foto: Judith Stehlik) 

 

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(Vera Hagemann und Astrid Heubrandtner/Foto: Judith Stehlik)   

2013-01-16T15:37:34+00:00Januar 16th, 2013|News|
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